- Bauarten
- Eine mechanische Messuhr mit 0,01 mm Auflösung und eine Feinmessuhr mit 0,001 mm Auflösung
- Messbereiche der Messuhr
- 0 bis 3, 0 bis 5, 0 bis 10, 0 bis 20, 0 bis 30 und 0 bis 50 mm
- Messbereiche der Feinmessuhr
- 0 bis 1, 0 bis 3 und 0 bis 5 mm
- Teilung
- 0,01 mm bei den Messuhren und 0,001 mm bei den Feinmessuhren
- Zifferblattdurchmesser
- 42 mm, 58 mm und 80 mm, je nach Messbereich
- Genauigkeit
- Von plus oder minus 0,01 mm bis plus oder minus 0,03 mm, je nach Messbereich und montiertem Zifferblatt
- Messbolzengewinde
- Durchgängig M2.5, bei Messuhren wie bei Feinmessuhren
- Uhrwerk
- Ein steingelagertes, stoßfestes Uhrwerk in einem Metallgehäuse, mit einem Umdrehungszähler bei den Feinmessuhren
- Zifferblatt und Teilung
- Lasermarkierte Teilungen auf einem verchromten Zifferblatt, mit drehbarer Lünette zum Nullsetzen
- Wasserbeständigkeit
- Eine gedichtete Ausführung der 0-bis-10-mm-Messuhr mit 30 mm Schaftlänge
Eine Messuhr ist das Gerät, das die Frage beantwortet, die eine Zeichnung üblicherweise stellt. Ein Maß hat einen Nennwert und ein Toleranzband darum, und die praktische Frage in der Werkstatt lautet nicht, wie groß das Maß ist, sondern ob es innerhalb des Bandes liegt. Eine Messuhr beantwortet das, indem sie gegen eine Referenz auf null gesetzt wird und die Abweichung anzeigt; deshalb bleibt sie neben Geräten in Gebrauch, die einen absoluten Wert feiner auflösen können.
Sie ist zugleich das Gerät, das am stärksten davon abhängt, wie es gehalten wird, denn sie misst Bewegung, und alles, was sich außer dem Werkstück bewegt, erscheint im Messwert.
Produktübersicht
Beim Material handelt es sich um eine zusammengefasste Sammlung und nicht um den Katalog eines einzelnen Anbieters. Sie umfasst mechanische Messuhren mit 0,01 mm Auflösung in sechs Messbereichen von 0 bis 3 bis 0 bis 50 mm sowie mechanische Feinmessuhren mit 0,001 mm Auflösung in drei Messbereichen von 0 bis 1 bis 0 bis 5 mm. Die Zifferblattdurchmesser reichen von 42 mm bis 80 mm, und das Messbolzengewinde ist durchgängig M2.5.
Weil sie Quellen zusammenführt, stellt sie ausdrücklich fest, dass sich Ausführungen desselben Messbereichs in Zifferblattdurchmesser, Schaftlänge und Genauigkeit unterscheiden, und für mehrere Messbereiche ist mehr als ein Genauigkeitswert angegeben. Die Seite gibt das so wieder, wie es dasteht, statt es zu verkürzen.
Wie die Messung erfolgt
Entlang des Messbolzens läuft eine Präzisionszahnstange, und diese Zahnstange treibt ein Räderwerk an, das den Zeiger dreht. Das Getriebe ist es, das eine Bewegung von wenigen Hundertstelmillimetern über eine Fläche anzeigen kann, die groß genug zum Ablesen ist; bei den feineren Feinmessuhren hält ein zweiter Zeiger auf einem konzentrischen Zifferblatt die vollen Umdrehungen des Hauptzeigers fest, sodass ein Weg von mehreren Millimetern eindeutig bleibt.
Nullgesetzt wird das Gerät, indem die Lünette gedreht wird, bis die Nullmarke an der Referenzposition unter dem Zeiger steht. Alles, was danach abgelesen wird, ist eine Abweichung von dieser Referenz. Die geteilten Zifferblätter sind auf verchromter Platte lasermarkiert, und die Uhrwerke sind steingelagert und als stoßfest beschrieben; das ist die Bauart, die einen Komparator über eine lange Standzeit wiederholgenau bleiben lässt.
Die passende Messuhr auswählen
Die Toleranz entscheidet zuerst über die Teilung. Eine Toleranz, die als Zahl abgelesen und nicht geschätzt werden soll, braucht eine Teilung, die fein genug ist, sie aufzulösen; bei diesem Material bedeutet das 0,01 mm für allgemeine Arbeiten und 0,001 mm für eine enge Toleranz. Der Messbereich muss dann die größte erwartete Abweichung abdecken, wobei der Messbolzen noch auf seinem Weg bleibt; maßgeblich ist die Abweichung und nicht das Nennmaß.
Der Zifferblattdurchmesser ergibt sich daraus, wo der Messwert lesbar sein muss, und bei diesem Material ist er nicht völlig unabhängig vom Messbereich, da die längeren Messbereiche nur mit den größeren Zifferblättern angeboten werden. Zuletzt ist festzulegen, wie das Gerät gehalten wird, denn ein Magnetstativ oder universelles Magnetstativ wird separat geliefert und das Stativ gehört zur Messung.
Messgrenzen und Auswahlkriterien
Zwei Werte, die bestimmen, wie gut eine Messuhr als Komparator arbeitet, fehlen im Material: Wiederholbarkeit und Hysterese. Beide zählen hier mehr als der Genauigkeitswert, denn das Gerät dient dazu, eine Abweichung statt einer absoluten Größe zu zeigen, und ein Komparator, der nicht zum selben Messwert zurückkehrt, hat nichts zu bieten. Die Seite hält das Fehlen fest, statt einen Wert einzusetzen.
Die Beschreibung, die das Material von sich selbst gibt, ist festzuhalten: Es führt mehrere Quellen zusammen; wer auf eine Toleranz bestellt, sollte daher klären, welche Ausführung und welcher Genauigkeitswert für einen gegebenen Messbereich tatsächlich geliefert wird. Die Fotografie wiederum trägt Fremdmarken, eine Modellnummer und ein Wasserzeichen; alle diese Punkte sind Ausschlussgründe, und keiner davon wird im Text wiedergegeben.
Jeder der folgenden Werte stammt aus der Quelldokumentation. Ist ein Parameter im verfügbaren Material nicht angegeben, wird er als Angabe erforderlich gekennzeichnet statt geschätzt.