Kalibrierung & Messtechnik · Druckprüfpumpen

Manuelle Druckprüfpumpe

Handbetriebene hydrostatische Druckprüfpumpe mit 18-Liter-Tank, Messing-Rückschlagventil und verstärktem Schlauch, für die Druckprüfung von Wasserleitungen, Fußbodenheizkreisen und Sanitärinstallationen.

Wichtige Kenndaten

Anwendung
Druckprüfung von PPR-Wasserleitungen, Versorgungsleitungen, Fußbodenheizkreisen und Sanitärinstallationen
Verbautes Manometer
25 MPa bei der Standardausführung; ein 7-MPa-Ölmanometer bei der aufgewerteten Ausführung; 40 oder 60 MPa bei der vergrößerten Ausführung
Tank
18 Liter, Eisen, 1,35 mm Wandstärke, lackierte Oberfläche, 300 × 200 × 90 mm
Pumpenkörper
Aluminium; bei der aufgewerteten und der vergrößerten Ausführung verstärkt
Kolbendurchmesser
35 mm in der Standardausführung; 45 mm bei der aufgewerteten und der vergrößerten Ausführung
Fördervolumen
35 cm³ pro Hub
Hebellänge
29 cm in der Standardausführung; 38 cm aufgewertet; 33 cm oder 38 cm bei der vergrößerten Ausführung - das Material nennt beide Werte
Anschluss
Durchgängig Vier-Fen-Gewinde (1/2)
Schlauch
1,0 m oder 1,5 m verstärkter Schlauch, angegeben bis 32 MPa
Typischer gehaltener Prüfdruck
0,8 bis 1 MPa bei Hausinstallationen, gehalten über 2 bis 4 Stunden

Eine manuelle Druckprüfpumpe existiert, um eine einzige Frage zu einer Rohrinstallation zu beantworten: Hält sie dem Wasserdruck stand. Sie wird auf die Baustelle gebracht, aus ihrem eigenen Tank gefüllt, an die Leitung angeschlossen und von Hand betätigt, bis das Manometer den Prüfwert erreicht. Danach bleibt die Leitung geschlossen und wird beobachtet, und was in den folgenden Stunden mit dem Messwert geschieht, ist das Ergebnis.

Die Pumpe auf dieser Seite ist um einen 18-Liter-Tank aus Eisen aufgebaut, darauf ein Pumpenkörper aus Aluminium, ein Hebel, ein Rückschlagventil aus Messing, ein Entlastungsventil und ein verstärkter Schlauch. Drei Ausführungen werden mit unterschiedlichen Manometern und Kolben angeboten - 25 MPa in der Standardausführung, 7 MPa Ölmanometer in der aufgewerteten und 40 oder 60 MPa in der vergrößerten -, dazu eine Ausführung der dritten Generation mit einem Ölmanometer 70 kg für feineres Ablesen.

Wie eine hydrostatische Druckprüfpumpe arbeitet

Der Hebel treibt einen Kolben in einem kleinen Zylinder an. Beim Aufwärtshub wird Wasser aus dem Tank über ein Sieb und ein Rückschlagventil angesaugt; beim Abwärtshub wird es in den Schlauch und damit in die geschlossene Rohrleitung gedrückt. Da die Leitung geschlossen ist und Wasser sich kaum komprimieren lässt, hebt jeder Hub den Druck um einen kleinen Betrag an, und der Druck bleibt dort, wohin er gebracht wurde, statt wieder abzufallen. Deshalb kann eine Handpumpe dieser Größe eine große Rohrleitung unter Druck halten: Sie speichert keine Energie im Wasser, sondern füllt ein Volumen, das nicht kleiner werden kann.

Das Rückschlagventil macht aus einer Pumpe erst ein Prüfgerät. Ist seine Absperrung geschlossen, kann das Wasser von der Pumpe in die Leitung gelangen, aber nicht zurück, sodass der Hebel sich selbst überlassen und das Manometer beobachtet werden kann. Das Entlastungsventil bildet die andere Hälfte der Anordnung: eine kontrollierte Möglichkeit, den Druck abzulassen, bevor etwas abgetrennt wird, und darauf kann bei einem geschlossenen hydraulischen System nicht verzichtet werden.

Das Manometer ist das einzige Messelement in der Kette, und sein Zustand entscheidet darüber, was die Prüfung wert ist. Es sind rüttelfeste Manometer verbaut, die den Zeiger ruhig halten, während mit dem Hebel gearbeitet wird, und einen kleinen Druckabfall vor dem Hintergrund des Zitterns sichtbar machen.

Die passende Pumpe auswählen

Die Ausführung wird nach dem Prüfdruck und dem Leitungsvolumen gewählt. Der Manometerbereich muss über dem Prüfwert liegen und genug Reserve zum Ablesen bieten; ein 25-MPa-Manometer deckt Hausinstallationen und allgemeine Sanitärarbeiten bequem ab, während ein mit einem höheren Wert geprüftes System die vergrößerte Ausführung mit ihrem 40- oder 60-MPa-Manometer benötigt. Kolbendurchmesser und Hebellänge entscheiden anschließend, wie schnell die Leitung gefüllt wird: Die aufgewertete und die vergrößerte Ausführung haben einen 45-mm-Kolben gegenüber 35 mm bei der Standardausführung, und ein längerer Hebel bewegt ihn leichter, was bei einer großen Leitung zählt, deren Erstbefüllung viele Hübe erfordert.

Danach wird die Schlauchlänge danach festgelegt, wo die Pumpe tatsächlich stehen wird. Ein 1,0-m-Schlauch genügt, wenn die Prüfstelle neben der Pumpe liegt, und für die übrigen Fälle werden 1,5-m-Ausführungen angeboten. Der Schlauch ist bis 32 MPa angegeben, ist bei der Standardausführung also nicht das begrenzende Teil; bei einer Ausführung für höheren Druck gilt für die Baugruppe jedoch nur der niedrigste Wert der Kette, und für Pumpenkörper und Tank nennt das Material keinen Höchstwert.

Zu prüfen ist schließlich der Anschluss. Alles an der Baugruppe ist Vier-Fen (1/2), was zu den Armaturen der Rohrsysteme passt, für die diese Pumpe gedacht ist, und die Entlastungsöffnung muss mit dem Ablauf im Tank fluchten, wenn der Körper angeschraubt wird, damit beim Ablassen kein Wasser über die bedienende Person läuft.

Durchführung einer Druckprüfung

Das dokumentierte Vorgehen ist kurz und sollte in dieser Reihenfolge eingehalten werden. Den Körper mit den vier Schrauben am Tank befestigen, die Entlastungsöffnung über dem Ablauf. Den Auslassschlauch mit seiner Dichtung oder mit PTFE-Band am Körper anbringen, denn das ist eine der Verbindungen, die undicht wird, wenn sie trocken montiert wird. Das andere Schlauchende mit der Leitung verbinden, ebenfalls mit Band umwickelt. Die Leitung füllen und die Luft daraus ablassen, dann das Entlastungsventil schließen und den Tank mit klarem Wasser füllen. Den Hebel betätigen, bis das Manometer den Prüfwert erreicht, dann aufhören.

Bei Hausinstallationen liegt der Prüfdruck bei etwa 0,8 bis 1 MPa und die Haltezeit bei zwei bis vier Stunden. Hält das Manometer, ist die Leitung in Ordnung; fällt es, ist die Leitung oder eine Verbindung undicht. Das Material weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Prüfung oberhalb des für das System geforderten Werts die Lebensdauer der Leitung verkürzt und sie beschädigen kann; der Prüfwert stammt deshalb aus der Spezifikation und nicht daraus, was die Pumpe erreichen kann.

Messgrenzen und Auswahlkriterien

Dies ist eine Prüfpumpe und keine Druckquelle für die Kalibrierung. Sie erzeugt einen Druck und hält ihn, misst ihn aber nicht mit einer angegebenen Genauigkeit, und das verbaute Manometer ist ein Betriebsmanometer und kein Referenznormal. Ein Gerät gegen einen bekannten Druck zu prüfen, ist eine andere Aufgabe mit einem anderen Gerät, und dafür ist ein Kalibrator das richtige.

Die Pumpe ist außerdem auf Wasser und auf Rohrleitungsaufgaben begrenzt. Sie ist nicht für ein Medium gebaut, das das Rückschlagventil aus Messing oder den Aluminiumkörper angreifen würde, und sie ist kein Mittel, um einen Druckbehälter nach einem Regelwerk zu prüfen, statt eine Rohrleitung nach einer Installationsspezifikation. Muss eine Prüfung gegen eine benannte Norm dokumentiert werden, stammen Abnahmekriterium, Haltezeit und zulässiger Abfall aus dieser Norm, und nichts davon dokumentiert das Material für diese Pumpe.

Zwei kleinere Punkte sind vor dem ersten Einsatz zu kennen. Das Gerät wird mit Ersatzdichtungen, O-Ringen und Unterlegscheiben geliefert, weil die Verbindungen die verschleißenden Teile sind, und die Störungstabelle im Material führt fast jedes Symptom auf eine Dichtung, eine Verstopfung oder eine lockere Verbindung zurück und nicht auf die Pumpe selbst. Und der Tank wird von Hand mit klarem Wasser gefüllt, was eine praktische Grenze dafür setzt, wie groß eine Leitung sein kann, bevor nachgefüllt werden muss.

Bestellung

Für ein Angebot werden das zu prüfende System und der geforderte Prüfdruck benötigt, denn beides legt die Ausführung und den Manometerbereich fest. Danach der Anschluss an der Prüfstelle, die Schlauchlänge, die von dem Ort aus dorthin reicht, an dem die Pumpe stehen wird, und ob ein Ersatzsatz Dichtungen und Unterlegscheiben gewünscht ist. Erfolgt die Prüfung nach einer Spezifikation, die eine Haltezeit und einen zulässigen Druckabfall benennt, ist diese Spezifikation anzugeben, denn sie legt das Abnahmekriterium fest und nicht die Pumpe.

Merkmale

  • Eine Handhebel- und Kolbenpumpe, sodass am Prüfort weder Netzstrom noch Druckluft benötigt wird
  • Ein am Pumpenaufbau mitgeführter 18-Liter-Tank, der genug Wasser fasst, um eine Rohrleitung zu füllen und anschließend den Verlust auszugleichen, der beim Aufbringen des Drucks entsteht
  • Ein Rückschlagventil aus Messing mit eigener Absperrung, sodass die Leitung unter Druck gehalten werden kann, während der Hebel ruht
  • Ein rüttelfestes Manometer mit Skala in MPa und bar, sodass der Druckabfall, der eine Leckage anzeigt, sichtbar wird und nicht geschätzt werden muss
  • Ein verstärkter Schlauch, angegeben bis 32 MPa, also oberhalb des Manometerbereichs der Standardausführung
  • Durchgängig Vier-Fen-Gewinde, die zu den Armaturen der Rohrsysteme passen, für die die Pumpe gedacht ist
  • Die Pumpe zerlegt sich in Tank, Körper, Hebel und Schlauch, sodass eine defekte Dichtung vor Ort ersetzt werden kann, statt das Gerät einzusenden

Technische Daten

Jeder der folgenden Werte stammt aus der Quelldokumentation. Ist ein Parameter im verfügbaren Material nicht angegeben, wird er als Angabe erforderlich gekennzeichnet statt geschätzt.

Messung
Manometer, Standardausführung25 MPaStandard
Manometer, aufgewertete Ausführung7-MPa-ÖlmanometerStandard
Manometer, vergrößerte Ausführung40 oder 60 MPaStandard
Manometer, Ausführung der dritten GenerationÖlmanometer 70 kgOptional
Manometer-EinheitenMPa und bar, bei einigen Ausführungen mit psiStandard
Manometer-BauartRüttelfest, laut Angabe zur Verringerung des Zeigerzitterns beim PumpenStandard
Referenznormal oder Kalibrierung des ManometersAngabe erforderlichAngabe erforderlich
Pumpe und Tank
Messbereich der HandpumpeFür die Produktfamilie nicht als Wert angegebenAngabe erforderlich
Fördermenge je Hub35 cm³Standard
Kolbendurchmesser35 mm in der Standardausführung; 45 mm bei aufgewerteter und vergrößerter AusführungStandard
PumpenkörperAluminium, bei den größeren Ausführungen verstärktStandard
Tankvolumen18 LiterStandard
Tankwandstärke1,35 mmStandard
Tankwerkstoff und OberflächeEisen, lackiert, mit nahtlos runder Bauweise, laut Angabe dicht gegen LeckageStandard
Tankabmessungen300 × 200 × 90 mmStandard
Ventile und Anschlüsse
RückschlagventilMessing, mit separater Absperrung, angegeben zur Steuerung des RückflussesStandard
EntlastungsventilVier-Fen-Gewinde mit großer Mutter; die Entlastungsöffnung fluchtet bei der Montage mit dem Ablauf im TankStandard
SaugsiebFeinmaschig, damit kein Schmutz in den Pumpenkörper gelangtStandard
AnschlussVier-Fen (1/2) an Pumpe, Schlauch und PrüflingStandard
Schlauch1,0 m oder 1,5 m verstärkter Schlauch, angegeben bis 32 MPaStandard
Maximaldruck der BaugruppeAngabe erforderlichAngabe erforderlich
Allgemeine Daten
Hebellänge29 cm, 38 cm oder 33 cm je nach Ausführung; für die vergrößerte Ausführung nennt das Material sowohl 33 cm als auch 38 cmAngabe erforderlich
GewichtÜber die Ausführungen und Tabellen hinweg mit 1,55 kg, 3,2 kg, 3,6 kg oder 3,7 kg angegebenStandard
Gesamtabmessungen290 × 180 × 100 mm, 290 × 200 × 90 mm oder 330 × 160 × 210 mm je nach AusführungStandard
Verpackungsmaße330 × 200 × 250 mmStandard
LieferumfangPumpe, Schlauch, Saugsieb, vier Schrauben, ein Stift, zwei O-Ringe, zwei Unterlegscheiben und drei Rollen PTFE-BandStandard

Verfügbare Modelle

Auswahltabelle
Modell Ausführung Wichtige Messbereiche Verfügbarkeit
Standardausführung 25-MPa-Manometer, 29 cm Hebel, 1,55 kg 35 mm Kolben, Aluminiumkörper, 1,0 m Schlauch Hausinstallationen und allgemeine Sanitärprüfungen
Erweiterte Ausführung 7-MPa-Ölmanometer, 38 cm Hebel, 3,2 kg 45 mm Kolben, verstärkter Aluminiumkörper Ein längerer Hebel und ein größerer Kolben für schnelleres Füllen
Vergrößerte Ausführung 40- oder 60-MPa-Manometer, 33 cm oder 38 cm Hebel, 3,6 kg 45 mm Kolben, 18-Liter-Tank Das Material nennt für diese Ausführung zwei Hebellängen; maßgeblich ist der Manometerbereich
Ausführung der dritten Generation Ölmanometer 70 kg, 1,0 m Schlauch 290 × 200 × 90 mm, 3,7 kg Ein rüttelfestes Ölmanometer für feines Ablesen

Anpassung

  • Auswahl der Ausführung aus Standard-, aufgewerteter und vergrößerter Variante zum Zeitpunkt der Bestellung
  • Änderung des Manometerbereichs innerhalb der verfügbaren Ausführungen
  • Schlauchlänge 1,0 m oder 1,5 m
  • Ersatzdichtungen, O-Ringe, Unterlegscheiben und Siebe als Serviceartikel bestellbar

Zertifizierung und Konformität

Zertifizierungsunterlagen noch nicht geliefert

Zertifizierungen werden erst veröffentlicht, wenn eine Kopie des Zertifikats vorgelegt werden kann; dieser Abschnitt ist deshalb bewusst leer und nicht mit angenommenen Zulassungen gefüllt. Sagen Sie uns, welche Zulassungen Ihre Anwendung erfordert, und wir bestätigen, was für dieses Gerät verfügbar ist.

Noch zu bestätigende Parameter

Die folgenden Angaben sind für eine vollständige Spezifikation erforderlich, aber in der uns vorliegenden Dokumentation nicht genannt. Sie werden aufgeführt statt geschätzt:

  • Offizielle Modellbezeichnung, da das gelieferte Material Ausführungen statt Modellcodes beschreibt
  • Maximaler Arbeitsdruck von Pumpenkörper und Tank als Baugruppe, getrennt vom verbauten Manometerbereich
  • Hebellänge der vergrößerten Ausführung, die das Material sowohl mit 33 cm als auch mit 38 cm angibt
  • Gewicht und Gesamtabmessungen jeder Ausführung, die zwischen den beiden Tabellen im Material abweichen
  • Ob das Manometer mit einer Kalibrierung oder einem Prüfzeugnis geliefert wird
  • Werkstoffspezifikation der Pumpe und Werkstoff der Dichtungen
  • Zertifizierungsliste und Verfügbarkeit von Zertifikatskopien
  • Gewährleistungsdauer und die geltenden Bedingungen
  • Englischsprachige Anleitung und Teileliste
  • Verpackungsmaße und Bruttogewicht für die Frachtberechnung

Häufige Fragen

Wie wird der Prüfdruck gewählt?

Vom Druck, dem das System im Betrieb tatsächlich ausgesetzt ist, nicht vom höchsten Wert, den die Pumpe erreichen kann. Wasser aus dem Hausanschluss steht bei etwa 0,3 MPa, eine Hochhausversorgung eher bei 0,4 MPa, und eine Rohrinstallation wird üblicherweise mit etwa 0,8 bis 1 MPa geprüft und zwei bis vier Stunden lang gehalten. Eine deutlich darüber liegende Prüfung beweist nicht mehr: Das Material weist selbst darauf hin, dass ein überhöhter Prüfdruck die Lebensdauer der Leitung verkürzt und sie ganz beschädigen kann, wodurch aus einer Abnahmeprüfung die Ursache des Schadens wird. Industrieanlagen setzen ihren eigenen Wert fest, und dieser sollte aus der Spezifikation für das jeweilige System stammen und nicht aus der Pumpe.

Woran erkenne ich, ob die Leitung die Prüfung bestanden hat?

Entlastungsventil schließen, den Druck bis zum Prüfwert aufbringen, das Pumpen einstellen und das Manometer beobachten. Hält der Wert, ist die Leitung in Ordnung; fällt er, ist etwas undicht, und die Geschwindigkeit des Abfalls ist ein grober Anhaltspunkt dafür, wie groß die Leckage ist. Da das Manometer das einzige Messgerät in der Kette ist, kommt es auf seinen Zustand an: Ein rüttelfestes Manometer ist verbaut, damit der Zeiger beim Arbeiten mit dem Hebel ruhig bleibt, und der gesuchte Abfall ist oft klein, weshalb ein gleichmäßig anzeigendes Manometer mehr zählt als eines mit feiner Skalenteilung.

Welche Störungen treten häufig auf und wodurch entstehen sie?

Wird beim Anheben des Hebels kein Wasser gefördert, ist meist die Saugleitung verstopft oder die Absperrung nicht ganz geöffnet. Ein Hebel, der sich bewegt, ohne Druck aufzubauen, deutet auf die Absperrung, die Kolbendichtung oder Schmutz im Rückschlagventil am Auslass hin. Ein Manometerwert, der sich nicht beruhigt, deutet auf eine Leckage an der Rohrverbindung, an der Schlauchverschraubung oder am Manometerstutzen hin oder auf ein beschädigtes Manometer. All dies sind Servicepunkte und kein Grund, die Pumpe zu ersetzen; Dichtungen, O-Ringe und Unterlegscheiben sind unter den mitgelieferten Teilen aufgeführt.

Müssen Schlauch und Manometerbereich zueinander passen?

Der Schlauch ist bis 32 MPa angegeben, was das 25-MPa-Manometer der Standardausführung mit Reserve abdeckt. Trägt eine Ausführung ein 40- oder 60-MPa-Manometer, gilt für die Baugruppe der niedrigere Wert der Kette, und für Pumpenkörper und Tank nennt das Material keinen Maximaldruck. Dieser Wert ist zu bestätigen, bevor ein System über den Bereich der Standardausführung hinaus geprüft wird, statt ihn aus dem verbauten Manometer abzuleiten.

Welche Angaben sind für ein Angebot erforderlich?

Das zu prüfende System und der geforderte Prüfdruck, denn beides legt die Ausführung und den Manometerbereich fest. Danach die Rohrgröße und der Anschluss an der Prüfstelle, die Schlauchlänge, die von dem Ort aus dorthin reicht, an dem die Pumpe stehen wird, und ob ein Ersatzsatz Dichtungen und Unterlegscheiben mitgeliefert werden soll. Erfolgt die Prüfung nach einer Spezifikation, die eine Haltezeit und einen zulässigen Druckabfall benennt, ist diese Spezifikation anzugeben, denn das Abnahmekriterium wird dann durch dieses Dokument festgelegt und nicht durch die Pumpe.

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