Geräte für zerstörungsfreie Prüfung · Ultraschallprüfgeräte

Digitales Ultraschall-Fehlerprüfgerät

Digitales Ultraschall-Fehlerprüfgerät mit 150 bis 800 MHz Abtastrate, DAC- und AVG-Kurven, 500 Prüfkanälen und U-Disk-Speicherung bei den oberen Modellen, für die Prüfung von Schweißnähten, Schmiedeteilen und Blechen.

KUT350 (4 Modelle) ·

Wichtige Kenndaten

Modell
KUT350 / KY880S / KY990S / KY9901PLUS
Abtastfrequenz
150 MHz / 200 MHz / 320 MHz / 800 MHz in dieser Reihenfolge
Messbereich
0 bis 10000 mm beim KUT350; 0 bis 6000 mm beim KY880S; 15 bis 10000 mm beim KY990S; bis 15000 mm beim KY9901PLUS
Schallgeschwindigkeit
1000 bis 15000 m/s beim KUT350 als Kartenwert, während auf derselben Seite auch 100 bis 20000 m/s abgedruckt sind; 100 bis 15000 m/s und 100 bis 20000 m/s bei den oberen Modellen
Verstärkung
0 bis 120 dB beim KUT350, KY990S und KY9901PLUS; 0 bis 110 dB beim KY880S
Empfindlichkeitsreserve
62 dB oder besser beim KUT350 als Kartenwert, 65 dB in dessen Detailtabelle, und über 62 dB bzw. 65 dB bei den übrigen Modellen
Prüfkanäle
500 Gruppen über die Baureihe
Speicher
100 A-Bilder beim KUT350 und KY880S; U-Disk-Speicherung beim KY990S und KY9901PLUS
Sondenmodi
Einkristall- und Doppelkristallbetrieb, umschaltbar
Kurvenfunktionen
DAC und AVG beim KUT350; der KY9901PLUS ergänzt Oberflächenkorrektur und Risshöhenmessung

Ein Ultraschall-Fehlerprüfgerät wird dort eingesetzt, wo der interessierende Fehler im Inneren des Werkstoffs liegt und kein Oberflächenverfahren ihn erreicht. Schall wird in das Teil gesendet, was zurückkommt wird zeitlich ausgewertet, und eine Unstetigkeit vor der Rückwand meldet sich als früheres Echo mit einer Amplitude, die etwas über ihre Größe aussagt.

Das Gerät ist nur die Hälfte dieser Messung. Welche Echos erscheinen und was sie bedeuten, hängt von der Sonde ab, die den Schall gesendet hat, und von der Kalibrierung, die dem Rücksignal eine absolute Bedeutung gibt - und beides wird je Aufgabe vereinbart und nicht von der Stange gekauft.

Was das Gerät ist

Ein Gehäuse mit Anzeige, eine Sonde und eine Kalibrierung. Das Gehäuse erzeugt den Impuls, misst die Laufzeit des Rücksignals, wendet die Verstärkung an und zeigt das Signal an; die Sonde wandelt Elektrizität in Schall und zurück; die Kalibrierung - Vergleichsreflektoren bekannter Größe oder die Kenndaten der Sonde selbst - ist das, was eine Amplitude in einen Wert umrechnet, der mit einem Abnahmeniveau verglichen werden kann.

Die vier Modelle dieser Baureihe unterscheiden sich entlang dieser Linien und nicht der Art nach. Alle vier teilen 500 Prüfkanalgruppen, Farbbildschirme mit Sprachumschaltung und eine USB-Anbindung an einen PC mit der auf einem U-Disk mitgelieferten Software. Was sie trennt, ist die Abtastfrequenz von 150 MHz bis 800 MHz, der Messbereich und ob Bilder intern oder auf einem wechselbaren Datenträger gespeichert werden.

Die Echos lesen

Das Gerät misst den Abstand zwischen dem Sendeimpuls und jedem zurückkehrenden Echo und rechnet ihn mit der Schallgeschwindigkeit des Werkstoffs in eine Entfernung um. Deshalb muss die Geschwindigkeit korrekt gesetzt sein, und deshalb wiegt die Ungenauigkeit des Materials beim Geschwindigkeitsbereich des KUT350 schwer: Für Stahl liegt der Wert bei Longitudinalwelle bei etwa 5920 m/s, und dieselbe Laufzeit ergibt in Aluminium oder in austenitischem Edelstahl eine andere Entfernung.

Die Größe wird geschlossen, nicht gemessen. Die Amplitude eines Echos hängt von der Größe des Reflektors, seiner Orientierung und seiner Entfernung ab, eine Amplitude allein sagt also wenig. Das Gerät zeichnet eine Vergleichskurve - in dieser Baureihe DAC - auf, indem es Echos bekannter Reflektoren in mehreren Tiefen aufnimmt, und jedes weitere Echo wird gegen diese Kurve verglichen. Angegeben wird damit eine Ersatzgröße bei einer festgelegten Schwelle, und genau darauf ist ein Abnahmestandard formuliert.

Die Sonden und warum sie nicht im Datenblatt stehen

Das Material spezifiziert die Geräte gründlich und die Sonden überhaupt nicht. Die Packliste des KUT350 nennt eine Geradeaussonde und eine Winkelssonde, ohne Frequenz, Kristallgröße oder Winkel anzugeben, und an keiner anderen Stelle erscheint eine Sondenspezifikation.

Das ist keine kleine Auslassung, denn die Sonde entscheidet, was gefunden werden kann. Eine Geradeaussonde sendet den Schall entlang ihrer Achse und findet Dopplungen und Fehler parallel zur Oberfläche; eine Winkelssonde bricht den Strahl in den Werkstoff und ist das, worauf die Schweißnahtprüfung aufbaut, da die interessierenden Fehler in einer Schweißnaht üblicherweise schräg zur Oberfläche liegen. Die Frequenz tauscht Eindringtiefe gegen Auflösung, und die Kristallgröße tauscht Strahlbreite gegen Energie. Das Gerät zu kaufen, ohne die Sonden zu klären, lässt die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Sets offen; die Sonden gehören deshalb neben dem Gerät in die Anfrage.

Die Modelle und worin sie sich unterscheiden

Der KUT350 ist das Einstiegsmodell mit berührungsempfindlichem Bildschirm, 150 MHz Abtastrate und einem Messbereich bis 10000 mm. Der KY880S hat den kürzesten Messbereich mit 6000 mm und ist für den größten Anteil der industriellen Routinearbeit beschrieben. Der KY990S wechselt in ein Hochformat mit U-Disk-Speicherung und einer weiteren Betriebstemperatur. Der KY9901PLUS ergänzt die höchste Abtastrate, den längsten Messbereich, die engsten Linearitätswerte und zwei Funktionen, die die anderen nicht haben: Oberflächenkorrektur und Risshöhenmessung, was ihn zum Modell für die Charakterisierung eines Fehlers macht und nicht nur für seine Lokalisierung.

Messgrenzen und Auswahlkriterien

Der KUT350 trägt vier Ungereimtheiten, die das Material offen benennt, und alle vier werden hier weitergeführt statt geklärt. Die Schallgeschwindigkeit erscheint als drei verschiedene Bereiche über Karte und Detailtabelle derselben Seite. Die vertikale Linearität ist auf der Karte mit 2 % und in der Tabelle mit 3 % angegeben. Die Gesamtabmessungen unterscheiden sich um einen Millimeter. Und die Mindestanzeige von 15 mm in Stahl steht gegen eine angegebene Eignung für dünne Teile ab 3 mm, ohne dass beides abgeglichen wird.

Das Material trägt außerdem seine eigenen Hinweise: Die Detailtabelle erklärt, dass ihre Parameter nur der Orientierung dienen, und die Packliste erklärt den Inhalt für anpassungsfähig. Diese Hinweise werden als Vorgaben gelesen, und die betroffenen Werte werden unter Angabe erforderlich geführt statt als Spezifikation.

Auch die Grenzen, die zum Verfahren gehören, sind zu nennen. Der Schall muss in den Werkstoff eintreten, die Oberfläche muss also glatt genug sein und ein Koppelmittel den Spalt überbrücken. Der Strahl hat eine Breite und ein Nahfeld, ein Fehler kleiner als der Strahl wird also vom Strahl bestimmt, und ein Fehler sehr dicht unter der Oberfläche liegt dort, wo sich der Strahl noch nicht ausgebildet hat. Grobkörniger und austenitischer Werkstoff streut den Strahl und hebt den Rauschpegel an. All das bestimmt, was für eine gegebene Aufgabe zugesagt werden kann, und all das wird in der Prüfanweisung vereinbart und nicht am Gerät entdeckt.

Bestellung

Die Größen, die die Antwort festlegen, sind der Werkstoff und seine Güte; der gesuchte Fehler und seine Lage im Querschnitt; der Querschnittsbereich und eine Zeichnung der Fügestelle; der Abnahmestandard und das Abnahmeniveau; der Oberflächenzustand zum Zeitpunkt der Prüfung; ob gespeicherte Bilder und ein schriftlicher Bericht gefordert sind, was zwischen den Modellen mit wechselbarem Speicher und denen ohne entscheidet; und die Sonden, die im Material nicht spezifiziert sind und gesondert zu vereinbaren bleiben, einschließlich der vom Standard geforderten Winkel. Steht der Standard noch nicht fest, senden Sie die Fügestellenzeichnung und die Einsatzbedingungen - ein Angebot kann darauf ausgestellt und angepasst werden, sobald die Abnahmekriterien festliegen. Menge, Bestimmungshafen und gewünschter Liefertermin vervollständigen die Anfrage.

Merkmale

  • Vier Modelle von 150 MHz bis 800 MHz Abtastrate, sodass die Auflösung darauf abgestimmt werden kann, wie klein ein Fehler aufzulösen ist
  • DAC- und AVG-Vergleichskurven, die aus einer Echoamplitude eine Größe machen, die mit einem Abnahmeniveau verglichen werden kann
  • 500 Prüfkanalgruppen, sodass eine Werkstatt mit mehreren Verfahren je Verfahren eine Einstellung behalten kann, statt jedes Mal neu zu kalibrieren
  • U-Disk-Speicherung bei den beiden oberen Modellen und 100 gespeicherte A-Bilder bei den beiden unteren
  • Einkristall- und Doppelkristall-Sondenbetrieb, im selben Gerät umschaltbar
  • Eine Freeze-Funktion, die eine Wellenform festhält, während sie besprochen oder aufgezeichnet wird
  • Oberflächenkorrektur und Risshöhenmessung beim KY9901PLUS, für Arbeiten, bei denen die Tiefe eines Risses anzugeben ist und nicht nur seine Lage
  • USB-Anbindung an einen PC mit der auf einem U-Disk mitgelieferten Software, zur Übertragung von Ergebnissen und zur Erstellung gedruckter Berichte

Technische Daten

Jeder der folgenden Werte stammt aus der Quelldokumentation. Ist ein Parameter im verfügbaren Material nicht angegeben, wird er als Angabe erforderlich gekennzeichnet statt geschätzt.

Geräteleistung
Abtastfrequenz150 MHz beim KUT350, 200 MHz beim KY880S, 320 MHz beim KY990S und 800 MHz beim KY9901PLUSStandard
MessbereichKUT350 0 bis 10000 mm, in dessen Detailtabelle als 0 bis 9999 mm mit einer Mindestanzeige von 15 mm angegeben; KY880S 0 bis 6000 mm; KY990S 15 bis 10000 mm; KY9901PLUS bis 15000 mmStandard
Vertikale Linearität2 % oder besser als Kartenwert des KUT350, 3 % in dessen eigener Detailtabelle und 1,5 % oder besser beim KY9901PLUSAngabe erforderlich
Horizontale Linearität0,2 % oder besser, angegeben für den KY9901PLUSStandard
Amplitudenlinearität±2 % oder besser beim KUT350Standard
Dynamikbereich32 dB oder besser, geprüft gegen den im Material genannten Standard für den KUT350 und angegeben für den KY990SStandard
AuflösungÜber 40 dB beim KY880S und über 42 dB beim KY9901PLUS; für die beiden übrigen Modelle nicht angegebenAngabe erforderlich
EmpfindlichkeitsreserveDie Karte des KUT350 nennt 62 dB oder besser und dessen Detailtabelle 65 dB oder besser gegenüber einem angegebenen 200-mm-Flachbodenloch als Referenz; beide Werte werden weitergeführtAngabe erforderlich
Bedienung und Signalverarbeitung
Verstärkung0 bis 120 dB mit 0,2 dB oder 1 bis 50 dB Schrittweite beim KUT350; 0 bis 110 dB beim KY880SStandard
FrequenzbereichBreitband 0,5 bis 20 MHz beim KUT350, 0,4 bis 10 MHz beim KY880SStandard
Sendespannung50 bis 350 V, angegeben für den KUT350Standard
Impulsverschiebung-7 bis 9984 mm beim KUT350Standard
Sondennullpunkt0 bis 200 µs beim KUT350Standard
GleichrichtungsartNegativ-Halbwelle, Positiv-Halbwelle, Vollwelle und HochfrequenzStandard
FilterEin adaptiver Filter, beschrieben für den KUT350Standard
Unterdrückung0 bis 80 % in 1-%-Schritten beim KUT350Standard
AlarmAkustische und visuelle Anzeige, beim KUT350 als durch ein eintreffendes Echo ausgelöst beschriebenStandard
Abschwächergenauigkeit20 dB ±1 dB, angegeben für den KUT350Standard
Schnittstellen und Speicherung
SondenanschlussQ9 auf Q9, angegeben für den KUT350Standard
Kanäle500 Prüfkanalgruppen über die Baureihe, beim KUT350 als erweiterbar beschriebenStandard
Bildspeicherung100 A-Bilder beim KUT350 und KY880SStandard
Wechselbarer SpeicherU-Disk-Speicherung beim KY990S und KY9901PLUSStandard
PC-AnbindungUSB, mit einer auf einem U-Disk mitgelieferten Software zur Übertragung von Ergebnissen, zur Verwaltung gespeicherter Messwerte, für Statistik und für gedruckte BerichteStandard
BerichtswesenAutomatischer Berichtsdruck, über die Baureihe beschrieben, sowie eine Freeze-Funktion zum Festhalten einer WellenformStandard
Abmessungen und Umgebung
Abmessungen246 × 155 × 55 mm auf der Karte des KUT350 und 245 × 155 × 55 mm in dessen Detailtabelle; 250 × 155 × 55 mm beim KY880S; 238 × 160 × 48 mm beim KY990S; 260 × 175 × 60 mm beim KY9901PLUSAngabe erforderlich
GewichtEtwa 1,18 kg mit Akku beim KUT350; 1,3 kg beim KY990S; 1,2 kg beim KY9901PLUSStandard
Betriebstemperatur-10 bis 45 °C beim KUT350; -10 bis 50 °C beim KY990S und KY9901PLUSStandard
AnzeigeFarbbildschirm mit den Sprachen Chinesisch und Englisch, über die Baureihe als hochauflösend beschriebenStandard
VersorgungIm Material weder als Spannung noch als Zellentyp angegebenAngabe erforderlich
SchutzartIm Material nicht angegebenAngabe erforderlich

Verfügbare Modelle

Auswahltabelle
Modell Ausführung Wichtige Messbereiche Verfügbarkeit
KUT350 Berührungsempfindliches A-Bild-Gerät mit 150 MHz Abtastrate, DAC- und AVG-Kurven, 246 × 155 × 55 mm Messbereich 0 bis 10000 mm; Verstärkung 0 bis 120 dB; 500 Kanäle; 100 gespeicherte A-Bilder; etwa 1,18 kg Das Einstiegsmodell, beschrieben für die Routineprüfung, bei der keine extreme Auflösung gefordert ist
KY880S A- und B-Bild-Gerät mit 200 MHz Abtastrate, 250 × 155 × 55 mm Messbereich 0 bis 6000 mm; Verstärkung 0 bis 110 dB; Auflösung über 40 dB; 500 Kanäle; 100 gespeicherte Bilder Der kürzeste Messbereich der Baureihe, wodurch es das Modell für Blech und dünnere Querschnitte ist
KY990S Gerät im Hochformat mit Farbbildschirm, A- und B-Bild sowie U-Disk-Speicherung, 238 × 160 × 48 mm Messbereich 15 bis 10000 mm; Verstärkung 0 bis 120 dB; Dynamikbereich 32 dB oder besser; 1,3 kg Das Modell mit wechselbarem Speicher und einem weiteren Betriebstemperaturbereich
KY9901PLUS Gerät mit Oberflächenkorrektur und Risshöhenmessung, 800 MHz Abtastrate, 260 × 175 × 60 mm Messbereich bis 15000 mm; Empfindlichkeit über 65 dB; Auflösung über 42 dB; vertikale Linearität 1,5 % oder besser; horizontale Linearität 0,2 % oder besser; 1,2 kg Das Modell für dünne Querschnitte und für Arbeiten, bei denen ein Fehler zu charakterisieren ist und nicht nur zu lokalisieren

Anpassung

  • Das Modell, das die Abtastfrequenz, den Messbereich, die Linearitätswerte und die Verfügbarkeit wechselbaren Speichers festlegt
  • Die Sonden, die getrennt geliefert und im Material nicht spezifiziert werden: In der Packliste des KUT350 sind eine Geradeaussonde und eine Winkelssonde aufgeführt, und ihre Größen und Frequenzen sind zu vereinbaren
  • Die Arbeitssprache auf der Anzeige, umschaltbar zwischen Chinesisch und Englisch
  • Die Vergleichskörper für die Kalibrierung, die das Material nicht aufführt und die sich aus dem Abnahmestandard ergeben
  • Der Weg der Berichterstellung, entweder die U-Disk-Speicherung der oberen Modelle oder die mit dem Gerät gelieferte PC-Software

Zertifizierung und Konformität

Zertifizierungsunterlagen noch nicht geliefert

Zertifizierungen werden erst veröffentlicht, wenn eine Kopie des Zertifikats vorgelegt werden kann; dieser Abschnitt ist deshalb bewusst leer und nicht mit angenommenen Zulassungen gefüllt. Sagen Sie uns, welche Zulassungen Ihre Anwendung erfordert, und wir bestätigen, was für dieses Gerät verfügbar ist.

Noch zu bestätigende Parameter

Die folgenden Angaben sind für eine vollständige Spezifikation erforderlich, aber in der uns vorliegenden Dokumentation nicht genannt. Sie werden aufgeführt statt geschätzt:

  • Der Schallgeschwindigkeitsbereich des KUT350, angegeben mit 1000 bis 15000 m/s auf der Karte, mit 100 bis 20000 m/s in dessen Detailtabelle und erneut mit 100 bis 20000 m/s in der Geschwindigkeitszeile derselben Tabelle
  • Die vertikale Linearität des KUT350, angegeben mit 2 % oder besser auf der Karte und mit 3 % in dessen Detailtabelle
  • Die Abmessungen des KUT350, angegeben mit 246 × 155 × 55 mm auf der Karte und mit 245 × 155 × 55 mm in dessen Detailtabelle
  • Der Zusammenhang zwischen der angegebenen Eignung für dünne Teile ab 3 mm und der Mindestanzeige von 15 mm bei Stahl und Longitudinalwelle
  • Die Empfindlichkeitsreserve des KUT350, angegeben mit 62 dB oder besser auf der Karte und mit 65 dB in dessen Detailtabelle
  • Die Sondenspezifikation: Frequenz, Kristallgröße und Winkel, die das Material für die Geradeaus- und die Winkelssonde nicht nennt
  • Die Versorgungsspannung und der Akkutyp, die das Material nicht angibt
  • Die Schutzart für alle vier Modelle
  • Die Wiederholbarkeit, die nicht angegeben ist
  • Die Standards, nach denen die Geräte gebaut sind, über den gegen die Dynamikbereichsprüfung genannten Standard hinaus
  • Ob ein auf ein nationales Normal rückführbares Kalibrierzertifikat verfügbar ist
  • Die für die Kalibrierung erforderlichen Vergleichskörper, die das Material nicht aufführt
  • Garantiezeit und die geltenden Bedingungen
  • Ein englischsprachiges Datenblatt und die vollständige Spezifikation für jedes Modell

Häufige Fragen

Wie wähle ich zwischen den vier Modellen?

Nach der Größe des Fehlers, der aufzulösen ist, und nach der Dicke des Querschnitts. Die Abtastfrequenz entscheidet das Erste: 150 MHz beim KUT350, bis 800 MHz beim KY9901PLUS, und eine höhere Abtastrate hält dicht beieinanderliegende Echos getrennt. Der Messbereich entscheidet das Zweite, wobei der Zusammenhang nicht einfach lautet, größer sei besser - der KY880S deckt 0 bis 6000 mm ab und ist für den größten Teil der industriellen Routinearbeit beschrieben, während der KY9901PLUS bis 15000 mm reicht und zusätzlich Oberflächenkorrektur und Risshöhenmessung bietet. Wo ein Fehler nur zu lokalisieren ist, leisten das die beiden unteren Modelle; wo er zu charakterisieren ist, sind die oberen die richtigen.

Worin unterscheiden sich DAC und AVG?

Beides sind Wege, aus einer Echoamplitude eine Größe zu machen, die mit einem Abnahmeniveau verglichen werden kann; sie unterscheiden sich darin, wie die Vergleichsgrundlage zustande kommt. Eine DAC-Kurve entsteht, indem die Echos einer Reihe bekannter Reflektoren in verschiedenen Tiefen aufgenommen und die Hüllkurve dadurch gelegt wird, sodass der Vergleich gegen Messungen an Vergleichskörpern erfolgt. Eine AVG-Kurve wird stattdessen aus den Kenndaten von Sonde und Werkstoff berechnet. Der praktische Unterschied liegt darin, was zum Zeitpunkt der Prüfung vorliegen muss: ein Satz Vergleichskörper oder die Sondendaten. Für den KUT350 ist beides angegeben.

Kann es neben dem Auffinden von Fehlern auch die Dicke dünnen Materials messen?

Das Material nennt über die Baureihe eine Eignung für dünne Teile ab 3 mm und gibt dem KUT350 zusätzlich eine Mindestanzeige von 15 mm in Stahl bei Longitudinalwelle. Diese beiden Werte sind nicht dieselbe Messung - der eine beschreibt das Auffinden eines Fehlers in einer dünnen Wand, der andere die Auflösung der Entfernungsskala -, und das Material selbst gleicht sie nicht ab. Dieser Abgleich ist unter Angabe erforderlich aufgeführt. Wo die Wanddicke selbst die Messgröße ist, ist ein Wanddickenmessgerät das passende Gerät; ein Fehlerprüfgerät liest das Rücksignal auf Unstetigkeiten und gibt keine Restwand an.

Was muss vor einem Angebot geklärt werden?

Der Werkstoff und seine Güte sowie ob er grobkörnig oder austenitisch ist, denn das ändert die Sonde, die Frequenz und das, was erwartet werden kann. Der gesuchte Fehler und wo im Querschnitt er voraussichtlich liegt. Der Querschnittsbereich und eine Zeichnung der Fügestelle. Der Abnahmestandard und das Abnahmeniveau, da diese die Vergleichskörper, die Sondenwinkel und die Schwellen für die Berichterstellung festlegen. Der Oberflächenzustand zum Zeitpunkt der Prüfung. Und ob gespeicherte Bilder und ein schriftlicher Bericht gefordert sind, was zwischen den Modellen mit U-Disk-Speicherung und denen ohne entscheidet. Die Sonden selbst sind im Material nicht spezifiziert und gesondert zu vereinbaren.

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